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Darstellung einer Blaumeise in einer Weide.

Das West-Nil-Virus (WNV) wurde erstmals bei Vögeln aus Leipzig und dem leipziger Umland nachgewiesen, Foto: Jens Gade

In Zusammenarbeit mit Dr. Volker Schmidt (Klinik für Vögel und Reptilien ) wurde am Institut für Virologie der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig erstmals das West-Nil-Virus (WNV) nachgewiesen. Es handelt sich hierbei um eine Blaumeise, einen Stieglitz, einen Kanarienvogel und einen Schwalbensittich aus Leipzig und dem leipziger Umland. Die Fälle wurden durch das nationale Referenzlabor für West-Nil-Virus bei Vogel und Pferd des Friedrich-Löffler-Instituts   amtlich bestätigt.
Wildvögel gelten als natürliches Reservoir für WNV, können jedoch auch von teils schweren Infektionen mit Todesfolge betroffen sein. Die Übertragung des Virus erfolgt über Stechmücken. Pferde und Menschen können als Fehlwirte des WNV fungieren. Dabei sind die Verläufe hier meist asymptomatisch bis mild, allerdings können auch vereinzelt neurologische Komplikationen auftreten.
 

Michael Sieg/Johannes Busch

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