Die Arbeitsgruppe Biochemie untersucht in weiteren Projekten die Eignung der bovinen Hepatozyten-Zelllinie BFH12 als in vitro-Modell für Biotransformations- und Transportstudien sowie die Expression von HOX-Genen im Knorpel des Pferdes.

Die bovine Hepatozyten-Zelllinie BFH12 dient der Grundlagenuntersuchung zum Leberstoffwechsel des Rindes. Foto: #1914, Colourbox

Bovine Hepatozyten-Zelllinie BFH12

Projekt

Evaluation der Hepatozyten-Zelllinie BFH12 als in vitro Modell der bovinen Biotransformation

Zusammenfassung

Zur Erforschung der Biotransformation beim Rind wurde am Veterinär-Physiologisch-Chemischen Institut die von bovinen Hepatozyten abstammende, SV40-transfizierte Zelllinie BFH12 generiert. Diese soll als Alternative zu den bisher verfügbaren Modellen etabliert werden und wurde in ersten Versuchen bereits charakterisiert. Im Zuge des aktuellen Projekts wird die Zelllinie weitergehend untersucht, um ihre Eignung für Biotransformations- und Transportstudien festzustellen. Im Zuge dessen werden in Kooperation mit Prof. Dacasto (Padua, Italien) und Prof. Honscha (Pharmakologie) Experimente zur Aktivität und Induzierbarkeit entsprechender Enzyme/Efflux-Transporter auf Gen- und Proteinebene durchgeführt.

 

Projekt

Der Einfluss kurzkettiger Fettsäuren auf die Gluconeogenese im bovinen Leberzellkulturmodell

Zusammenfassung

Die bovine Hepatozyten-Zellinie BFH12 des Rindes wird für Grundlagenuntersuchungen zum Leberstoffwechsel des Rindes herangezogen. Die Zellen werden mit kurzkettigen Fettsäuren kultiviert. Auf diese Weise soll ein Modell für den hepatischen Metabolismus der im Pansen entstehenden Fettsäuren geschaffen werden.

Projekt

Die bovine Hepatozyten-Zellinie BFH12 als Modell für die Leberverfettung beim Milchrind

Zusammenfassung

Die bovine Hepatozyten-Zellinie BFH12 des Rindes wird für Grundlagenuntersuchungen zum Leberstoffwechsel des Rindes herangezogen. Die Zellen werden mit unterschiedlichen langkettigen Fettsäuren supplementiert. Auf diese Weise soll ein Modell für die Leberverfettung beim Milchrind geschaffen werden.

Weitere Projekte

Projekt

Expression der HOX-Gene im Knorpel des Pferdes

Zusammenfassung

Bei Verwendung nasaler Chondrocyten für die Reparatur von Gelenken sind kaum Abstoßungsreaktionen und bessere Heilung beschrieben. Nasaler Knorpel kann also in-vivo und in-vitro Eigenschaften von artikulärem Knorpel annehmen. Für diese Eigenschaften sind Teile der HOX-Gene verantwortlich. In der Studie sollen daher equine Chondrozyten aus Nase und Gelenken isoliert, kultiviert und passagiert werden, um das Expressionsmuster von HOX-Genen zu untersuchen.

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