Kurzprofil

Florian Hohnstein ist Biologe (MSc) und promoviert seit April 2016 am Institut für Immunologie. In seiner Doktorarbeit untersucht er, wie das Immunsystem des Schweins mit dem zoonotischen Erreger Streptococcus suis während einer Infektion interagiert. Im Fokus stehen dabei Immunzellen des Bluts und der Tonsille. Experimentell kommen unter anderem durchflusszytometrische Analysen, magnetische Zellseparationen, Zytokin-ELISA sowie bakteriologische Analysen zum Einsatz.

Berufliche Laufbahn

  • seit 04/2016
    Doktorand am Institut für Immunologie der Veterinärmedizinischen Fakultät an der Universität Leipzig

Ausbildung

  • seit 04/2016
    Doktorand am Institut für Immunologie der Veterinärmedizinischen Fakultät an der Universität Leipzig
  • 10/2013 - 03/2016
    Master of Science „Molecular Cell Biology & Immunology“, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
  • 10/2010 - 09/2013
    Bachelor of Science „Biologie“, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Im Studium der Molekularen Zellbiologie & Immunologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen hat sich Florian Hohnstein Fragestellungen aus der Entwicklungsgenetik, der Virologie und der Infektionsimmunologie gewidmet. Während seiner Bachelorarbeit hat er die Embryonalentwicklung von Drosophila melanogaster untersucht und dabei Methoden der Kreuzungsgenetik und der Konfokalmikroskopie angewandt. In seiner Masterarbeit hat er zum Einen die Herstellung eines viralen Vektors zur Tumorvakzinierung (Orf virus) als proof of principle durch Einbringen eines Fluoreszenzgens mithilfe von CRISPR/Cas9 ins virale Genom getestet. Die zweite Fragestellung war die Einbringung eines Tumorantigens in dendritische Zellen und die daraus resultierende T-Zell-Immunantwort in vitro.


Im Zentrum seiner Doktorarbeit steht nun die zelluläre Immunantwort im Blut und in der Tonsille des Schweins auf den zoonotischen Erreger Streptococcus suis, der als Kommensale die Schleimhäute des Schweins besiedelt. Dieser Erreger ist besonders für Absatzferkel (7-10 Wochen) in der Schweinezucht von Bedeutung, da S. suis in diesen Tiere für schwere Symptome und erhöhte Mortalität verantwortlich ist. Im Fokus stehen dabei Zytokine von professionellen Antigen-präsentierenden Zellen und Granulozyten.


Methodenspektrum:

  • ELISA
  • Durchflusszytometrie
  • Primärzellisolation aus Blut und Gewebe, Primärzellkultur
  • mikrobiologische Arbeiten
  • PCR, RT-PCR
  • Klonierung, CRISPR/Cas9
  • Fluoreszenzmikroskopie, Konfokalmicroskopie
  • Vorlesung "Alternativmethoden zum Tierversuch"

    Seit dem Wintersemester 2016/2017 halte ich die jährliche Vorlesung "Alternativmethoden zum Tierversuch" in der Vorlesungsreihe "Labortierkunde" an der Veterinärmedizinischen Fakultät.

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