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Die „European Society of Veterinary Dermatology“ (ESVD) vergibt jährlich ein Stipendium zur Ausbildungsförderung junger Forscher. Dieses Jahr gelang es Niklas Dresen und Dr. Jule Michler dieses mit 5000€ dotierte Stipendium zu erhalten.

Niklas Dresen und Dr. Jule Michler erhalten ein mit 5000€ dotiertes Forschungsstipendium der „European Society of Veterinary Dermatology“ (ESVD). Foto: Christina Baumbach

Niklas Dresen und Dr. Jule Michler erhalten ein mit 5000€ dotiertes Forschungsstipendium der „European Society of Veterinary Dermatology“ (ESVD). Foto: Christina Baumbach

Die mit der Förderung verbundene Thematik ist Grundlage des Dissertationsvorhabens von Niklas Dresen und trägt den Titel:
„Etablierung equiner Keratinozyten und Fibroblastenkulturen der distalen Gliedmaße und des Thorax für Wundheilungsassays und In-vitro-Überprüfung der Einflüsse von Magnetfeldexposition und Photobiomodulation“

Durch die Förderung der ESVD wird den beiden Forschenden, Niklas Dresen und Dr. Jule Michler, eine große Anerkennung ihrer Arbeit zuteil. Beide leisten am Veterinär-Anatomischen Institut ein essentiellen Beitrag auf diesem Forschungsgebiet.

Leider hat sich seit über 30 Jahren zur Therapie der Wundheilungsstörung kein Goldstandard etablieren können, sodass es immer wieder zu verschiedenen Therapieansätzen kommt. Zwei dieser Ansätze sind die Magnetfeldexposition, sowie die Photobiomodulation. Für beide Methoden gibt es bislang keinen wissenschaftlichen Beleg für die Wirksamkeit auf einzelne equine Hautzellen. Das Projekt stellt somit eine Pionierarbeit in der Lösungsfindung zur Behandlung von überschießendem Granulationsgewebe beim Pferd dar.

Das Team des Veterinär-Anatomischen Instituts, insbesondere „Doktorvater“ Prof. Christoph Mülling, unterstützt das Projekt vollumfänglich.