Die Liegenschaft Oberholz zählt seit 1544 zum Eigentum unserer Universität. Seit 1993 steht unser Versuchsgut der veterinärmedizinischen Fakultät für Lehre und Forschung zur Verfügung.

Historie, Geschichte, Gründung

 

  • Im Jahr 1544 erhielt unsere Universität als Schenkung durch Kurfürst Moritz von Sachsen die Liegenschaft Oberholz. Sie umfasst circa 220 Hektar Wald sowie fünf Dörfer mit allen Steuereinnahmequellen.
  • Bereits im Jahre 1770 wurden Gebäude im heutigen Territorium errichtet, wovon eines noch vorhanden ist, die Forstwartei. In ihnen waren die ersten Forschungsstationen untergebracht, die der  Ertragssteigerung im Wald und auf dem Feld dienten um der wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden.
  • 1892/93 wurde das erste Landwirtschaftliche Institut der Universität Leipzig nach Oberholz verlegt und die Versuchswirtschaft Oberholz aufgebaut.
  • 1951 wurde die Lehr- und Versuchsstation der neu gegründeten Landwirtschaftlich- Gärtnerischen Fakultät der Universität Leipzig zugeordnet.
  • Seit dem 01.08.1993 steht das heutige Lehr- und Versuchsgut Oberholz (LVG) der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig für Lehre und Forschung zur Verfügung.

Damit wurde die Aufgabenstellung des LVG neu formuliert. Als vorrangige Aufgabe ist die studentische Ausbildung am gesunden Nutztier zu sehen, prophylaktische Bestandsführung und Einfluss von Fütterung, Hygiene und Haltung auf die Leistungsfähigkeit der Nutztiere.

Veterinärmedizinhistorische Sammlung

Eine einzigartige Sammlung veterinärhistorischer Urkunden, Geräte und anderer vielfältiger Zeitzeugen vergangener veterinärmedizinischer Praxis zusammengetragen, katalogisiert, gepflegt, geordnet und somit der Nachwelt erhalten. Ergänzt wird diese Sammlung durch eine Bibliothek von Fachbüchern vieler Jahrzehnte veterinärmedizinischer Lehre und Forschung.

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