Die Bildgebende Diagnostik wird als Zusatzuntersuchung nach einer klinischen Untersuchung angewendet, um sich bestimmte Bereiche genauer anschauen zu können. Was genau untersucht werden soll, muss erst einmal herausgefunden werden.

Diagnostische Maßnahmen

Die folgenden diagnostischen Maßnahmen können

  • bei Patienten der Klinik durchgeführt werden
  • bei Tieren, die speziell für diese Untersuchungen überwiesen wurden.

In diesen Fällen werden Voruntersuchung und Nachsorge in der Regel durch die Haustierärztin bzw. den Haustierarzt gewährleistet.

Für Röntgenuntersuchungen steht uns ein Hochleistungsgerät zur Verfügung, mit dem auch kräftige Körperpartien untersucht werden können.

Die Bildererzeugung erfolgt digital mit Flachbilddetektoren. Mobil arbeiten wir mit Speicherfolien.

Für Ultraschalluntersuchungen stehen uns mehrere Geräte für diverse Anwendungen zur Verfügung.

Mittels Computertomographie können wir Köpfe am stehenden sedierten Pferd untersuchen.

Für die Beurteilung der unteren Gliedmaßenabschnitte ist eine Narkose erforderlich.

Magnetresonanztomographische Untersuchungen werden am stehenden sedierten Pferd durchgeführt (Hallmarq). Für bestimmte Indikationen kann auch in Narkose mit einem
Hochfeld-MRT der Kopf ihres Pferdes untersucht werden.

Untersuchungen werden nach Indikation durch eine klinische Untersuchung eines Tierarztes gestellt. Es werden überwiesene Pferde vom Haustierarzt oder aus unserer Klinik untersucht. Je nach Wunsch wird das Pferd mit Befund an den Tierarzt zurücküberwiesen oder hier behandelt.

Hauptuntersuchungsbereich stellt der Huf dar. Möglich ist die Untersuchung bis einschließlich Karpus/Tarsus. Dies kann jedoch bei unruhigen Pferden schwierig werden.

Die Kosten können durch eine stärkere Sedierung etwas höher ausfallen.

Szintigraphische Untersuchungen werden immer wochenweise durchgeführt, um mehrere Pferde mit einem Generator untersuchen zu können.Die Preise sind deshalb gestaffelt und sind etwas geringer, je mehr Pferde untersucht werden können. Standtage sind eingeschlossen.

Dazu ist eine telefonische Anmeldung erforderlich.

Der Untersuchung ist eine Indikation vorangestellt. Das heißt, ein Tierarzt muss das Pferd klinisch untersucht haben. Vordergliedmaßen werden in der Regel mit der Halswirbelsäule und Hintergliedmaßen mit der Brust- und Lendenwirbelsäule untersucht. Ganzkörperszintigraphien werden nur nach strenger Indikationsstellung durchgeführt.

Beachten Sie bitte, dass Sie bei der Untersuchung nicht anwesend sein können und das Pferd auch 2 (48 Stunden ab Injektion) Tage nicht besucht werden darf.

Pferde werden bei Entlassung freigemessen, trotzdem sollten sie noch für einige Tage den Kontakt des Pferdes mit Schwangeren und Kindern vermeiden. 

Das Pferd muss als Nicht-Lebensmittelliefernd im Pferdepass eingetragen sein.

Therapeutische Maßnahmen, die sich aus den in der Bildgebung gefundenen Diagnosen ergeben, werden je nach Situation durch den überweisenden Tierarzt zu Hause oder nach Überweisung in die orthopädische bzw. chirurgische Abteilung in der Klinik für Pferde selbst durchgeführt.

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