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„Manchmal sollte man sich statt Sorgen lieber Nudeln machen“ – Institutsausflug des Instituts für Virologie nach Riesa

Rathaus Riesa

Außenansicht des heutigen Risaer Rathauses Foto: Rosa Hofmann

„Manchmal sollte man sich statt Sorgen lieber Nudeln machen“ – Institutsausflug nach Riesa

Getreu diesem Motto fand am 29.10.2019 der Betriebsausflug des Instituts für Virologie nach Riesa statt. Ab Leipzig Hauptbahnhof fuhren wir mit der Regionalbahn durch den Freistaat Richtung Osten.

Wir begannen unseren Besuch mit einer spannenden Besichtigung des seit 1119 erstmalig urkundlich erwähnten  Riesaer Klosters. Im ehemaligen Festsaal, dem heutigen Trauzimmer der Stadt, begann unsere Führung mit vielen Daten, Fakten und wunderschönen Wandmalereien, die bei umfänglichen Renovierungsarbeiten zutage traten. Zwischenzeitlich wurde das Kloster als Rittergut genutzt und dient heute als Rathaus der sächsischen Stadt an der Elbe. Anschließend wurde der angrenzende Tierpark besichtigt und die architektonische Mischung der Fassade von Mittelalter bis Neo-Renaissance bestaunt.

Der anschließende Besuch im Nudelcenter Riesa begann mit einem leckeren Mittagessen: Es gab natürlich Nudeln in verschiedensten Variationen. Der Museumsbesuch im Nudelmuseum erweckte die ein oder andere Kindheitserinnerung beim Anblick alter Verpackungen und historischer Werbetafeln. Bei der anschließenden Führung durch die gläserne Produktion konnte man riesige Produktionsmaschinen und tatsächlich nur recht wenige Mitarbeiter bestaunen, da der größte Teil der Produktion voll-automatisch abläuft. Das Maskottchen von Riesa Teigwaren, der „Riesaer Riese“ scheint Programm zu sein. Verschiedenste Nudelsorten konnten abschließend im Shop entdeckt und erworben werden.

Nach einer „just-in-time“ Ankunft am Bahnhof fuhren wir mit dem Zug zurück in heimatliche Gefilde und blicken auf einen spannenden und interessanten Tag zurück. Wir stellen fest: Riesa ist absolut eine Reise wert!

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Am 09.10.2019 wurde Professor Dr. Dr. Thomas W. Vahlenkamp, Direktor des Instituts für Virologie, zum Dekan der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig gewählt. Gemeinsam mit Professor Dr. Michael Pees, Klinik für Vögel und Reptilien als Prodekan und Professor Dr. Johannes Seeger, Veterinär-Anatomisches Institut als Studiendekan bildet sich das Dekanatskollegium.

Das Team der Virologie gratuliert recht herzlich und wünscht gutes Gelingen für die Amtszeit.

Weitere Kontaktdaten und Informationen finden Sie hier .

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Das Auftreten neuer Erreger bedingt eine stete Weiterentwicklung unseres Diagnostik-Angebots. Daher hat unser Institut sein molekularbiologisches Nachweisverfahren zweier Flaviviren erfolgreich durch einen Ringtest des nationalen Referenzlabors für West-Nil-Virus bei Vogel und Pferd des Friedrich-Löffler-Instituts verifizieren lassen.

Das Institut für Virologie der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig hat erfolgreich den "nationalen Usutu-Virus/West-Nil-Virus qPCR-Ringtest 2019" absolviert.

Test bestanden!

Das Institut für Virologie an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig hat an dem nationalen Usutu-Virus (USUV) und West-Nil-Virus (WNV) qPCR-Ringtest des Friedrich-Löffler-Instituts erfolgreich teilgenommen. Das ausführliche Testergebnis finden Sie in der PDF-Datei.

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Darstellung einer Blaumeise in einer Weide.

Das West-Nil-Virus (WNV) wurde erstmals bei Vögeln aus Leipzig und dem leipziger Umland nachgewiesen, Foto: Jens Gade

In Zusammenarbeit mit Dr. Volker Schmidt (Klinik für Vögel und Reptilien ) wurde am Institut für Virologie der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig erstmals das West-Nil-Virus (WNV) nachgewiesen. Es handelt sich hierbei um eine Blaumeise, einen Stieglitz, einen Kanarienvogel und einen Schwalbensittich aus Leipzig und dem leipziger Umland. Die Fälle wurden durch das nationale Referenzlabor für West-Nil-Virus bei Vogel und Pferd des Friedrich-Löffler-Instituts   amtlich bestätigt.
Wildvögel gelten als natürliches Reservoir für WNV, können jedoch auch von teils schweren Infektionen mit Todesfolge betroffen sein. Die Übertragung des Virus erfolgt über Stechmücken. Pferde und Menschen können als Fehlwirte des WNV fungieren. Dabei sind die Verläufe hier meist asymptomatisch bis mild, allerdings können auch vereinzelt neurologische Komplikationen auftreten.
 

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