Nachricht vom

Am 09.10.2019 wurde Professor Dr. Dr. Thomas W. Vahlenkamp, Direktor des Instituts für Virologie, zum Dekan der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig gewählt. Gemeinsam mit Professor Dr. Michael Pees, Klinik für Vögel und Reptilien als Prodekan und Professor Dr. Johannes Seeger, Veterinär-Anatomisches Institut als Studiendekan bildet sich das Dekanatskollegium.

Das Team der Virologie gratuliert recht herzlich und wünscht gutes Gelingen für die Amtszeit.

Weitere Kontaktdaten und Informationen finden Sie hier .

Nachricht vom

Das Auftreten neuer Erreger bedingt eine stete Weiterentwicklung unseres Diagnostik-Angebots. Daher hat unser Institut sein molekularbiologisches Nachweisverfahren zweier Flaviviren erfolgreich durch einen Ringtest des nationalen Referenzlabors für West-Nil-Virus bei Vogel und Pferd des Friedrich-Löffler-Instituts verifizieren lassen.

Das Institut für Virologie der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig hat erfolgreich den "nationalen Usutu-Virus/West-Nil-Virus qPCR-Ringtest 2019" absolviert.

Test bestanden!

Das Institut für Virologie an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig hat an dem nationalen Usutu-Virus (USUV) und West-Nil-Virus (WNV) qPCR-Ringtest des Friedrich-Löffler-Instituts erfolgreich teilgenommen. Das ausführliche Testergebnis finden Sie in der PDF-Datei.

Nachricht vom

Darstellung einer Blaumeise in einer Weide.

Das West-Nil-Virus (WNV) wurde erstmals bei Vögeln aus Leipzig und dem leipziger Umland nachgewiesen, Foto: Jens Gade

In Zusammenarbeit mit Dr. Volker Schmidt (Klinik für Vögel und Reptilien ) wurde am Institut für Virologie der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig erstmals das West-Nil-Virus (WNV) nachgewiesen. Es handelt sich hierbei um eine Blaumeise, einen Stieglitz, einen Kanarienvogel und einen Schwalbensittich aus Leipzig und dem leipziger Umland. Die Fälle wurden durch das nationale Referenzlabor für West-Nil-Virus bei Vogel und Pferd des Friedrich-Löffler-Instituts   amtlich bestätigt.
Wildvögel gelten als natürliches Reservoir für WNV, können jedoch auch von teils schweren Infektionen mit Todesfolge betroffen sein. Die Übertragung des Virus erfolgt über Stechmücken. Pferde und Menschen können als Fehlwirte des WNV fungieren. Dabei sind die Verläufe hier meist asymptomatisch bis mild, allerdings können auch vereinzelt neurologische Komplikationen auftreten.
 

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