Durch die Erforschung der Morphologie und Pathogenese der weltweit relevantesten Infektionskrankheiten von Mensch und Tier leisten wir unseren Beitrag zu einer gesünderen Welt.

Forschungsschwerpunkte der Arbeitsgruppen "Experimentelle Pathologie" und "Diagnostik" von Prof. Reiner Ulrich:

Infektionspathologie
Wissenschaftlicher Schwerpunkt der Arbeitsgruppe sind Virus-induzierte hämorrhagische Fieber in multiplen Spezies einschließlich Maus, Ratte, Schaf, Alpaka, Flughund, Pantherkröte, Siedleragame (Rifttalfieber), Huhn, Pute, Ente, Maus, Frettchen (hochpathogene aviäre Influenza) und Kaninchen (“rabbit hemorrhagic disease”), sowie Mykobakterien-induzierte granulomatöse Erkrankungen bei Ziege und Meerschweinchen (Tuberkulose).

Experimentelle Pathologie
Mittels experimenteller Erkrankungsmodelle wird über die Infektionsexperimente hinaus die Pathogenese von zentralnervösen Entmarkungserkrankungen (murine Theilervirus-Enzephalomyelitis, kanine Staupe), sowie Bandscheibenvorfall-induzierten Rückenmarksläsionen beim Hund erforscht.

Diagnostik
Als Ansprechpartner für Tierbesitzer, private Tierarztpraxen und -kliniken, universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen einschließlich der Pharmaindustrie erfolgt durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts sowohl eine pathologisch-anatomische und -histologische Untersuchung von ganzen Tierkörpern als auch von eingesandten Gewebeproben im Hinblick auf die jeweilige diagnostische Fragestellung.

Histologisches Präparat einer katarrhalisch-eitrigen Bronchiolitis beim Schwein bei 200-facher Vergrößerung
Intraläsionaler immunhistologischer Nachweis von Influenza-A-Virusantigen im Bronchiolus einer Schweinelunge bei 200-facher Vergrößerung
Histologisches Präparat mit zentrolobulärer Herdnekrose mit Blutung und Thrombus in der Leber bei 200-facher Vergrößerung
Immunhistologisches Präparat mit intraläsionalem Nachweis von Rift-Valley-Fever-Virusantigen bei 200-facher Vergrößerung
Histologisches Präparat von Lebernekrosen mit intranukleären Einschlusskörperchen bei 400-facher Vergrößerung
Intraläsionaler immunhistologischer Nachweis von Rift-Valley-Fever-Virusantigen bei 400-facher Vergrößerung
Histologisches Präparat von Negri-Körperchen in Purkinje-Zellen des Kleinhirns bei 400-facher Vergrößerung
Immunhistologischer Nachweis von Tollwut-Virusantigen in Nervenzellen der Medulla oblongata bei 400-facher Vergößerung

Forschungsschwerpunkte der Arbeitsgruppe "Molekulare Pathologie":

Zur Zeit findet das Berufungsverfahren für die W2-Professur für Molekulare Pathologie statt.

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