Die Arbeitsgruppe Tierschutz und Tierhaltung forscht mit dem Ziel, Belastungen durch Krankheitserreger zu reduzieren und Seuchen vorzubeugen.

Schild "Seuchengefahr"
Dieses Schild gibt einen Hinweis auf eine Seuchengefahr und erfordert, dass besondere Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden müssen. Foto: Institut für Tierhygiene und Öffentliches Veterinärwesen

Forschungsprojekte der Arbeitsgruppe

Integration von Zu- und Umluftfiltern in der Schweinehaltung zur Reduzierung der Belastung mit Krankheitserregern

Leitung:
Prof. Dr. Uwe Truyen

Wissenschaftliches Personal:
Dr. Stephanie Speck

Doktorandinnen:
TÄ Cindy Wenke (geb. Kopetz), TÄ Lisa Eisenlöffel

Finanziert durch:
Drittmittel (Landwirtschaftliche Rentenbank)

Projektdauer:
November 2014 – April 2018

Kurzbeschreibung:
Im Rahmen einer Fall/Kontrollstudie sollen drei verschiedene Filtersysteme (Zuluft-Filterdecke, Zuluft-Filtermodul, Umluft-Filtermodul) entwickelt und unter Praxisbedingungen in der Schweinehaltung hinsichtlich des Einflusses auf die Tiergesundheit bzw. Leistungsparameter der Tiere validiert werden. Darüber hinaus wird untersucht, wie eine Kombination von Luft-Filtration mit keimabtötender UVC-Strahlung sich auf die Stallluftqualität auswirkt. Ziel ist die Reduktion der Keimmenge in der Stallluft.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Uwe Truyen

Universitätsprofessor

An den Tierkliniken 1
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-38151

Dr. Stephanie Speck

Akademische Assistentin

An den Tierkliniken 43
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-38153

Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Verhinderung von infektiösen Faktorenkrankheiten in der Rinderhaltung

Leitung:
Prof. Dr. Uwe Truyen, Prof. Dr. Alexander Starke, Prof. Dr. Walther Honscha

Wissenschaftliches Personal:
Dr. Stephanie Speck

Doktorandin:
TÄ Jil Waade

Finanziert durch:
Drittmittel (Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie)

Projektdauer:
2017 – andauernd

Kurzbeschreibung:
Die gezielte Anwendung von Antibiotika spielt eine wichtige Rolle bei der Gesunderhaltung von Mensch und Tier. Gleichzeitig birgt jedoch auch jede Anwendung in der Tier- wie auch in der Humanmedizin das Risiko, dass Bakterien gegen antimikrobiell wirksame Stoffe resistent werden und deren Wirkung abnimmt. Um den Gesundheitsstatus der Tiere zu erhalten und die Produktion von sicheren und hochwertigen Lebensmitteln tierischer Herkunft zu garantieren, sind Maßnahmen zu ergreifen, die helfen, den Einsatz von Antibiotika zu reduzieren. Eine wesentliche Stellschraube ist dabei die Optimierung der tierhygienischen Maßnahmen auf dem Betrieb.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Uwe Truyen

Universitätsprofessor

An den Tierkliniken 1
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-38151

Dr. Stephanie Speck

Akademische Assistentin

An den Tierkliniken 43
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-38153

Jil Karlotta Waade

Wiss. Hilfskraft

An den Tierkliniken 43
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-38157

Händedesinfektion und Händehygiene in der veterinärmedizinischen Klinik

Leitung:
Prof. Dr. Uwe Truyen, Prof. Dr. Walter Brehm

Wissenschaftliches Personal:
Dr. Stephanie Speck

Doktorandin:
TÄ Tina Rocktäschel

Finanziert durch:
haushaltsfinanzierte Forschung

Projektdauer:
2017 – andauernd

Kurzbeschreibung:
Die chirurgische Händedesinfektion wird vor der OP durchgeführt mit dem Ziel, die transiente Hautflora zu eliminieren und die residente Flora für die Dauer der OP größtmöglich zu reduzieren. Studien hinsichtlich der Wirksamkeit im humanmedizinischen Bereich sind zahlreich; Studien aus der Tiermedizin hingegen rar. Im Rahmen dieses Projektes wird die Durchführung der chirurgischen Händedesinfektion in einer klinischen Einrichtung der veterinärmedizinischen Fakultät durch mikrobiologische Untersuchungen begleitet. Ziel ist es, die Keimbelastung der Hände des Personals vor und nach dem Händewaschen, nach der Händedesinfektion sowie nach dem Ende der OP zu bestimmen. Vergleichend für beide Hände wird die Lebendkeimzahl quantifiziert. Das Projekt ist in zwei Teile untergliedert: Im ersten Abschnitt führen die Probanden die Prozedur der Händedesinfektion „wie gewohnt“ durch. Für den zweiten Abschnitt wird die standardisierte Methode des Verbundes für angewandte Hygiene e.V. für die Prüfung und Listung von Händedesinfektionsmitteln angewendet.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Uwe Truyen

Universitätsprofessor

An den Tierkliniken 1
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-38151

Dr. Stephanie Speck

Akademische Assistentin

An den Tierkliniken 43
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-38153

VirusDetect

Leitung:
Prof. Dr. Uwe Truyen

Wissenschaftliches Personal:
Dr. Stephanie Speck

Doktorand:
Finn Loose

Finanziert durch:
Frankenförder Forschungsgesellschaft mbH

Projektdauer:
2017 – andauernd

Kurzbeschreibung:
Ziel dieses Kooperationsvorhabens ist die Entwicklung eines routinetauglichen PCR-basierten Schnellverfahrens für den Nachweis von Mikroorganismen, die sich negativ auf den Bestand von Nutz- und Zierfischen auswirken. Besonderes Augenmerk liegt hierbei zunächst auf den viralen Krankheitserregern der Koi-Herpesvirus Infektion und der Koi-Schlafkrankheit. Darüber hinaus wären diagnostische Schnellverfahren auch für die infektiöse hämatopoetische Nekrose sowie die virale hämorrhagische Septikämie der Salmoniden von Interesse. Das Testverfahren soll als on-site Verfahren direkt in den Beständen eingesetzt werden.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Uwe Truyen

Universitätsprofessor

An den Tierkliniken 1, Raum 3.48
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-38151

Dr. Stephanie Speck

Akademische Assistentin

An den Tierkliniken 43
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-38153

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