In dieser Vorlesung Labortierkunde im 5. FS präsentieren Expertinnen und Experten verschiedene Aspekte der Versuchstierkunde und den Umgang mit diversen Versuchstierarten wie Mäuse und Fische aber auch Schweine, Hunde und Affen. Dabei richtet sich die Vorlesung sowohl an Studierende der Veterinärmedizin als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Leipzig und externen Forschungseinrichtungen.

In der Vorlesung Labortierkunde gehen wir unter anderem auf den Umgang mit Mäusen als Versuchstier ein. Foto: Colourbox

Inhalt und Lernziele der Vorlesung Labortierkunde (14 Std)

Die Vorlesung Labortierkunde richtet sich an die Studentierenden der Veterinärmedizin im fünften Fachsemester. Ebenso steht sie dem wissenschaftlichen und technischen Personal sowie den Tierpflegern unserer Universität offen. Darüber hinaus können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter externer Forschungseinrichtungen daran teilnehmen. Die Vorlesung wird von der Tierschutzbehörde als Weiterbildung für tierexperimentell tätige Personen anerkannt. Dafür erhalten Sie nach jedem Besuch einer Vorlesung einen Weiterbildungsnachweis.

Studentinnen und Studenten können am Ende der Vorlesungsreihe eine freiwillige Klausur schreiben. Bei bestandener Prüfung erhalten Sie eine Bescheinigung, dass die theoretischen Grundlagen für tierexperimentelles Arbeiten vorhanden sind. Diese Bescheinigung wird von den betreffenden Tierschutzbehörden anerkannt.

  • Die Maus als Versuchstier
  • Mausmodelle in der Alzheimerforschung
  • Ethische Aspekte von Tierversuchen
  • Primaten im Tierversuch
  • Alternativmethoden zum Tierversuch - eine neue Plattform zur Information über Tierversuche – ProTest
  • Zebrafische und Xenopus als Versuchstiere
  • Tiermodelle für ZNS-Bewegungsstörungen
  • Tierversuche in der pharmakologischen Toxikologie
  • Das Schwein im Tierversuch (inkl. Xenotransplantationen)
  • Der Hund als Versuchstier

Tierversuche

  • Aufgaben eines Tierschutzbeauftragten erläutern können

  • Rechte und Pflichten eines Tierschutzbeauftragten benennen können

  • Berufsgruppe(n) aus der sich Tierschutzbeauftragte rekrutieren benennen können

  • rechtliche Grundlagen für die Durchführung von Tierversuchen erläutern können

  • Erläutern können, welche Versuche anzeige- und welche genehmigungspflichtig sind

  • Erklären können, was laut TSchG ein Tierversuch ist

Maus

  • Inzucht bei Mäusen definieren und beschreiben können
  • Inzuchtlinien (Maus) nennen können
  • Einsatzgebiete für Inzuchtlinien erläutern können
  • Auszucht bei Mäusen beschreiben können-Einsatzgebiete für Auszuchtlinien erläutern können
  • Physiologische und zuchtphysiologische Daten der Labormaus benennen können
  • Haltungssysteme und Haltungsformen (vor allem in Bezug auf Hygiene-Standards) erläutern können
  • Sachgerechte Haltungsbedingungen und daskorrekte Handling von Mäusen erläutern können

Tiermodelle Alzheimer

  • Tiermodelle für die Alzheimersche Erkrankung (AD) beschreiben können
  • Verhaltenstests für die Verwendung von Labormäusen in der AD ausführlich erläutern können

Bioethik

  • verschiedene "Arten" der Bioethik benennen und erklären können
  • den Begriff der "moralischen Gemeinschaft" erläutern können

Primaten

  • Wissenschaftliche/Medizinische Erkenntnisse, die mit Hilfe von Versuchen an Primaten gewonnen worden sind, benennen können
  • Sachgerechte Haltungsbedingungen und das korrekte Handling von Primaten erläutern können
  • Erlaubte Versuche an Primaten beschreiben könnenErsatzmethoden
  • Das Prinzip der 3R erklären können-Beispiele für Alternativmethoden und ihr Tierversuchs-Pendant erläutern und benennen können
  • Grundlagen und Eckpunkte für die Erstellung eines Tierversuchsantrags erläutern können

Fische

  • Haltungsbedingungen von Fischen (insb. Danio rerio) beschreiben können
  • Haltungssysteme erläutern können
  • Einsatzgebiete für Larven und adulte Fische benennen können

Frösche

  • Haltungsbedingungen von Fröschen (insb. Xenopus laevis) beschreiben können
  • Haltungssysteme erläutern können
  • Einsatzgebiete für Eier, Larven und adulte Frösche benennen können
  • das korrekte Handling von Krallenfröschen erläutern können

Tiermodelle Parkinson

  • Tiermodelle für Morbus Parkinson beschreiben können
  • Verhaltenstests für die Verwendung von Labormäusen in der Morbus Parkinson
  • Forschung ausführlich erläutern können
  • Grundlagen der Etablierung einer Krankheit im Tiermodell erläutern können
  • Grundlegende Kenntnisse über die Etablierung eines Tiermodells für ein Krankheitsbild

Entwicklung eines Medikaments

  • Tierarten/-gattungen nennen können, die bei Untersuchungen zur Entwicklung eines Medikaments notwendig und vorgeschrieben sind
  • Testungen, die z.B. für die Toxikologie notwendig sind, erläutern und zeitlich (Dauer) einordnen können
  • Die Spezieszusammensetzung für die beste Vorhersage der Nebenwirkungen beim Menschen erläutern können
  • Nebenwirkungen beschreiben können, die nicht durch Tierversuche ermittelt werden können

Schwein

  • Benennen können, für welche Spezies das Schwein als Versuchstier verwendet wird
  • Erläutern können für welche Organsysteme des Menschen Schweine als Modell besonders geeignet sind
  • Schweinerassen, die in der biomedizinischen Forschung Verwendung finden,nennen können
  • Risiken und Chancen der Xenotransplantation von porcinen Organen für den Menschen erläutern können-das korrekte Handling von Schweinen (z.B. bei der Probengewinnung) erläutern können

Hund

  • Beispiele für Versuche an Hunden benennen können
  • Beispiele für den Hund als Krankheitsmodell des Menschen erläutern können
  • Sachgerechte Haltungsbedingungen und das korrekte Handling von Hunden erläutern können

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