Die Anatomie der VMF (1943), Foto: VMHS

Auf dieser Seite finden Sie vielfältige Zeitungsartikel, Festschriften, Fotoalben und Bücher zur Geschichte der Veterinärmedizin, insbesondere der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig (VMF). Die Schriften und Alben geben einen interessanten Einblick in die Geschichte der VMF.

Die Anatomie der VMF (1990), Foto: VMHS
Selma Lagerlöf (1858 - 1940)

Ein warmes Gefühl für die Leiden der Tiere ist immer ein Zeichen hoher Zivilisation.

Selma Lagerlöf (1858 - 1940)
Hörsaal Medizinische Tierklinik der VMF (1990), Foto: VMHS

In diesem Abschnitt finden Sie Fotoalben zur Geschichte der Veterinärmedizinischen Fakultät und weitere Foto- und Filmdokumente.

Im Juni 2005 beging die Fakultät für Veterinärmedizin in einem Festakt das Jubiläum "225 Jahre veterinärmedizinische Ausbildung in Sachsen", Foto: Manfred Fürll

Fotografische Impressionen - 225 Jahre veterinärmedizinische Ausbildung in Sachsen

Im Jahr 2005 beging die Fakultät das Jubiläum "225 Jahre veterinärmedizinische Ausbildung in Sachsen". Hier finden Sie einige fotografische Impressionen zu den verschiedenen Veranstaltungen, die im Rahmen des Jubiläums stattfanden. Weitere Informationen zum 225. Jubiläum finden Sie in den Heften 18 und 19 der Umschau, im Abschnitt Zeitschriftenbeiträge, hier auf der Seite.

225 Jahre - FestakT*
PDF 2 MB

225 JAHRE - FREUNDESKREIS* (TAG DER OFFENEN TÜR)
PDF 2 MB

225 Jahre - SommerfesT*
PDF 6 MB

225 Jahre - SatelliTenveranstaltung - LabortagunG*
PDF 2 MB

225 Jahre - Sattelitenveranstaltung - Tagung der MTK Klinische ForschunG*
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*Fotos von Prof. Dr. Manfred Fürll

Lehrkräfte Sektion Tierproduktion und Veterinärmedizin 1988

Büsten von besonderen Persönlichkeiten in der Veterinärmedizin zu Leipzig    
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Filmdokumente (Prof. Kolb)

Auf den nachfolgenden Filmen sehen Sie Filmdokumente aus den 1950er Jahren mit Herrn Prof. Kolb.

Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Erich Kolb (1927-2004): Nach Studium und Graduierung in München übernahm er im Jahre 1956 die Leitung des Veterinär-Physiologisch-Chemischen Instituts der Veterinärmedizinischen Fakultät, eine Funktion, die er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1992 innehatte. In seiner Zeit als Dekan (1957-1959) und Prodekan wurde die Behebung der massiven Kriegsschäden an den Gebäuden der Fakultät weitgehend vollendet. Anlässlich seines 70. Geburtstages verlieh ihm die Veterinärmedizinische Fakultät Leipzig die "Oskar-Röder-Ehrenplakette für besondere Verdienste um die Gesundheit der Tiere".

Erich Kolb entfaltete eine umfangreiche Forschungstätigkeit auf allen Gebieten des Stoffwechsels und der Stoffwechselerkrankungen bei landwirtschaftlichen Nutztieren, Geflügel und Wildtieren. Sie bildete die Grundlage für 7 Habilitationen, für mehr als 100 Dissertationen, Diplom- und Fachtierarztarbeiten und für über 500 Einzelpublikationen. Erich Kolb war Herausgeber, Autor und Mitautor von 12 Lehr- und Handbüchern, 4 Nachschlagewerken und 4 populärwissenschaftlichen Monografien. Das brachte ihm internationale Anerkennung ein, die durch die Zuerkennung der Ehrendoktorwürde der Ökologischen Universität Bukarest (1991) sowie die Ehrenmitgliedschaft in der Ungarischen Gesellschaft für Physiologie (1984) ihren Ausdruck erfuhr.

Forschung und Lehre waren für Erich Kolb stets zwei untrennbare Seiten seiner Tätigkeit. Seine Lehrveranstaltungen genossen wegen ihrer Originalität gepaart mit Witz und Schlagfertigkeit eine große Popularität bei Studenten aller Fachrichtungen. (aus dem von Frau Dr. Bärbel Adams verfassten Nachruf)

Prof. Kolb übernahm 1956 die Leitung des Veterinär-Physiologisch-Chemischen Instituts

Prof. Kolb übernahm 1956 die Leitung des Veterinär-Physiologisch-Chemischen Instituts

Ein zeitgeschichtliches Dokument aus dem 1950er Jahren.

Sportfreund Kolb mit Keule

Sportfreund Kolb mit Keule

Eine kurze Filmsequenz mit Sportfreund Kolb an der Keule

Sportfreund Kolb beim Hochsprung

Sportfreund Kolb beim Hochsprung

Eine kurze Filmsequenz mit Sportfreund Kolb beim Hochsprung

Filmdokument (Prof. Gürtler)

Dieses Filmdokument, welches Impressionen aus der Assistenzzeit (1950-1952) von Herrn Prof. Gürtler als Tierarzt in der Veterinärmedizin der Karl-Marx-Universität (Leipzig) zeigt, wurde zu seinem 65. Geburtstag zusammengestellt.

Nach ihm ist das Herbert-Gürtler-Haus der Veterinärmedizinischen Fakultät benannt, indem sich die Mensa, die Bibliothek, zwei Seminarräume, ein Computerlehrraum und ein Hörsaal befinden.

Prof. Dr. Herbert Gürtler hat sich mit seinem gut 40jährigen Wirken an der Veterinärmedizinischen Fakultät Leipzig unvergessliche Verdienste erworben. Daran erinnert heute das „Herbert Gürtler Haus“ mit Hörsaal, Seminarräumen, Mensa und Bibliothek.

Herbert Gürtler arbeitete nach Abschluss seines Studiums 1950 in Leipzig an der dortigen Medizinischen Tierklink (MTK) und fertigte bei Th. Hiepe eine Dissertation über die Serumelektrophorese bei Haustieren an. In diesem Film ist er in der MTK wiederholt in seinem Dienstzimmer im Stallgebäude, beim Rektalisieren einer Kuh sowie bei einem Ausflug der MTK zu sehen.

Sehr häufig wird auch der junge Roland Lippmann, langjähriger Oberassistent an der Medizinischen Tierklinik, bei klinischen Untersuchungen gezeigt. Oft taucht Günter Lein, späterer Kreistierarzt in Grimma, auf. Der verdienstvolle Theo Hiepe, später langjähriger Professor für Parasitologie in Berlin, ist in einer kurzen Szene bei einem Ausflug zu erkennen. Unter den Frauen befindet sich die legendäre Martha Passiel, langjährige Raumpflegerin an der MTK.

Als Patienten erkennt man u. a. ein Pferd mit Bornaischer Krankheit, bei dem die „Borna-Proben" durchgeführt werden, ein Pferd mit Hufrehe und ein Pferd bei Prüfung des Nickhautvorfalls; weiterhin werden mehrere kachektische Schafe, davon eins offensichtlich mit Scarpie, sowie ein Ferkel mit Teschener Schweinelähme gezeigt.

Aus dem Nachruf für Prof. Dr. habil. Dr. hc. mult. Herbert Gürtler (1932 – 2004)

"Herbert Gürtler blieb seiner Universität von Beginn seiner akademischen Laufbahn als Student im Jahre 1950 bis zu seiner Emeritierung als Vorstand des Veterinär-Physiologisch-Chemischen Institutes 1997 verbunden. Als Hochschullehrer, als herausragender Wissenschaftler und als erster Dekan der Veterinärmedizinischen Fakultät prägte er das akademische Profil seiner Einrichtung über fast ein halbes Jahrhundert entscheidend mit. Herbert Gürtler legte nach der politischen Wende den Grundstein dafür, dass die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig mit ihrer mehr als 200jährigen Geschichte wieder zu nationalem und internationalem Ansehen gelangte. Seine Verdienste um die Wiederbegründung und demokratische Erneuerung der Fakultät nach 1990 wurden mit vielen Auszeichnungen gewürdigt, darunter das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Für sein bedeutendes wissenschaftliches Werk, in dem er sich vornehmlich mit den biochemischen Grundlagen des Stoffwechsels und den Stoffwechselerkrankungen von landwirtschaftlichen Nutztieren beschäftigt hatte, erhielt er neben vielen wissenschaftlichen Ehrungen zwei Mal die Ehrendoktorwürde: des Fachbereiches Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin sowie der Veterinärmedizinischen und Pharmazeutischen Universität in Brno.

Prof. Herbert Gürtler war ein sehr beliebter Hochschullehrer und angesehener Kollege. Durch seinen festen Charakter, seine lautere Gesinnung, sein offenes und ehrliches Wesen hat er in seinem langen Berufsleben viele Freunde in allen Teilen Deutschlands, in seiner sudentendeutschen Heimat, in Ungarn und Polen sowie unter seinen ehemaligen ausländischen Diplomanden und Doktoranden gewonnen.                                                                                          
Grün, Gäbel, Seeger"

Prof. Gürtler - Impressionen aus seiner Assistenzzeit

Prof. Gürtler - Impressionen aus seiner Assistenzzeit

Weitere Filmdokumente

In dieser Rubrik finden Sie zukünftig z.B. Fernsehreportagen über die Veterinärmedizinische Fakultät.

Ansicht der Universitäts-Tierkliniken an der Österreicher Straße (zwischenzeitlich Zwickauer Str. und nun An den Tierkliniken) (1923), Foto: VMHS

In diesem Abschnitt finden Sie Vorträge und weitere Festschriften zur Geschichte der Veterinärmedizinischen Fakultät.

Büste von Prof. Kolb an der Mauer des Campusgeländes zwischen Veterinär-Physiologischem und Veterinär-Anatomischem Institut, Foto: Manfred Fürll

Historische Fortbildungen

Fortbildungen sind im Rahmen der medizinischen Tätigkeit besonders wichtig, um den Patienten die bestmögliche Behandlung auf dem aktuellen Stand der Forschung bieten zu können. Dazu gehört natürlich auch die Veterinärmedizin. In dieser Rubrik werden Fortbildungen und Workshops aufgelistet, die im Laufe der Geschichte der veterinärmedizinischen Fakultät in Leipzig angeboten worden sind.

 

Fortbildungen

Laborjubiläum - Grundlagen und Entwicklung des "Metabolic Monitoring" bei Kühen
PDF 10 MB

Labmagenfortbildung 2011
PDF 329 KB

Labmagenfortbildung 2015
PDF 4 MB

Herdenbetreuung von Schafen und Ziegen (Laborfortbildung) 2015
PDF 5 MB

 

Laborfortbildungen

Eine europa- vielleicht sogar weltweit einzigartige Fortbildungsreihe, die schon seit den 1970er Jahre in Deutschland, genauer gesagt in Leipzig, unter Federführung von Herrn Prof. Dr. Fürll durchgeführt wird, ist die Fortbildungsreihe "Labordiagnostik". Dieser Reihe haben wir eine eigene Seite gewidmet. Wenn Sie interessante Informationen zu dieser Reihe erhalten wollten, dann folgen Sie bitte dem unten stehenden Link. 

Anlässlich des 75. Jahrestages der Umsiedlung der sächsischen veterinärmedizinischen Ausbildung von Dresden nach Leipzig wurde im Jahre 1998 der Leipziger Tierärztekongress, kurz LTK, ins Leben gerufen. In diesem Abschnitt finden Sie Informationen rund um diese wichtige wiederkehrende Veranstaltung, die von der Veterinärmedizinischen Fakultät organisiert wird.

1. Leipziger Tierärztekongress 1998

Programm des 1. LTK
PDF 1 MB

Rückblick auf den 1. LTK in der Zeitschrift der Fakultät, der Synapse (2019)
PDF 1 MB

 

Prof. Dr. Gropp, der erste Kongresspräsident des LTK erhält die Oskar-Röder-Ehrenplakette der VMF der Universität Leipzig – übergeben vom Dekan Prof. Dr. Dr. Vahlenkamp. Foto: Leipziger Messe GmbH, Tom Schulze
Prof. Dr. Hermann Baum, Veterinär-Anatom, erster Tierarzt, der Rektor, der Universität Leipzig geworden ist (1930), Foto: VMHS

Der Wiederaufbau nach dem Krieg (Persönlichkeiten)

Festsitzung um 200-jährigen Bestehen der Veterinärmedizinischen Ausbildung in Leipzig (1980), Foto: VMHS

Teilnehmer an der Festsitzung (von links nach rechts):

1. Reihe: N.N., N.N., N.N., Hensel, Leistner, Hussel, N.N., Schäfer, Burghardt, Grunik, Johannsen
2. Reihe: Kühnert, Liebenberg, Winkler, Rothe, Gebhardt, Hoffmann, Wohanka, Henning, Tröger, Michel, Mielke, Menger, Nickel, Voigt, Schmdt, Schleitzer, Pngel
3. Reihe: Schröder, Bentz, Röhling, Lampeter, Rommel, Thurm

Bergfestfeiern an der Veterinärmedizinischen Fakultät

Eine schöne Tradition an der Veterinärmedizinischen Fakultät seit 1992 ist das Begehen des Bergfestes der jeweiligen Matrikel im sechsten Semester. Sollten Sie Interesse haben, dann folgen Sie bitte dem Link. Dort finden Sie Informationen rund um die verschiedenen Matrikel, inkl. Logo, Motto und soweit vorhanden Bergfestzeitung und Bergfestfilm.

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